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Was machst du eigentlich den ganzen Tag? #wmdedgt Februar 2020

Vielleicht fragt ihr euch manchmal: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Heute beantworte ich euch diese Frage. Und nicht nur ich.

Heute war ein ganz normaler Mittwoch. (bis auf das Ende, das haben wir nicht so oft…)

6:20 Wecker. Ich stand auf. Küche, Bad. K4 erwachte und wollte noch ein wenig kuscheln. Irgendwann entschied er, dass es Zeit zum Aufstehen ist. Der Mann war auch schon wach, K3 frühstückte schon. K2 ließ sich widerwillig wecken. Ich trank einen Kaffee und bereitete mir ein Porridge mit Obst und Joghurt für später vor. Außerdem sollte ich heute eine NwT-Besprechung haben, sodass ich statt bis 11:30 bis 15 Uhr in der Schule sein würde. Also packte ich mir noch etwas Kürbis-Topinambur-Lasagne von gestern ein. Bis halb 8 gingen K1, K2 und ich aus dem Haus. Ich fuhr mit dem Rad zur Schule. Der Mann brachte K3&4 etwas später in den Kindergarten und arbeitete im Home Office.

7:45-9:20 zwei Stunden Ethikunterricht in Kl. 7. Es ging um digitale Medien. Die Kinder sollten u.a. auf einem Steckbrief ein öffentliches Profil ausfüllen, dass wir in der Schule aushängen könnten. Sie hatten keine Scheu, zu viele Daten anzugeben. Wir haben noch viel Arbeit… Danach Pause. Mit einer Pilea von meinem Ethikraum wechselte ich in den Computerraum. Da ich doch noch etwas langsam bin*, hatte ich etwa 4 Minuten Zeit um mein Porridge zu essen und zu erfahren, dass unsere NwT-Besprechung auf nächste Woche verschoben wird.

9:40-11:15 zwei Stunden NwT in Kl. 9. Die Schüler*innen testeten den Bodensensor an meiner Pilea. Sie stellten fest, dass sie dringend gegossen werden sollte. Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten mit diesem Sensor. Die Schüler*innen probierten ein wenig rum.

Bis ca. 12:00 kopierte ich für übermorgen und Montag. Außerdem konnte ich noch ein paar Absprachen treffen. Dann fuhr ich mit dem Rad nach Hause. So aß ich meine Lasagne zu Hause. Der Mann und K2 waren schon da. (Für K2 gab es Nudeln & Soße ;)) Später kam auch K1 aus der Schule. Ich machte Mittagspause und gönnte meinem Fuß ein wenig Ruhe. K2 ging zum Schlagzeugunterricht.

Kurz nach 14 Uhr ging der Mann K3&4 aus der Kita holen. Sie gingen zusammen auf den Spielplatz und in die Bücherei. K1 ging zum Klavier- und Gesangsunterricht. Ich machte erstmals seit Mitte Dezember den Wocheneinkauf – mit dem Auto (ich bin auch seit Mitte Dezember nicht mehr Auto gefahren…). Ich kaufte außerdem im Blumenladen einen Strauß für K3s Geburtstag übermorgen und Brötchen fürs Abendbrot. Als ich zurück zum Auto kam, kam mir K1 entgegen. Wir gingen nochmal zusammen ein paar Kleinigkeiten kaufen. (Sie sagte „Ich habe jetzt den Trick erkannt! Es reicht nicht, wenn ich die leckeren Sachen auf den Einkaufszettel schreibe, ich muss einfach mitkommen“ … )

Als wir gegen 16 Uhr zurück kamen, hatte K2 zwei Freunde da – und sie hatten schon die Süßigkeiten- und Müslivorräte geplündert. Während ich das Auto ausräumte, kamen auch der Mann mit K3&4 nach Hause. Die zwei erkannten sofort die Fahrräder der Freunde von K2 und stiefelten hoch. Sie sind immer der Meinung, dass die beiden zu ihnen zu Besuch kommen 😉 Tatsächlich beschäftigten sich die drei Großen auch eine Weile mit den beiden – sie waren begeistert. Mit großen Jungs raufen! Als sie keine Lust mehr hatten, konnten die Zwerge das dann auch akzeptieren und entließen sie ins Zimmer von K2. K4 hatte von seiner Patentante ein verspätetes Weihnachtsgeschenk bekommen. Das packten wir gemeinsam auf. Und schon änderte sich das Spiel – ein Puzzle, ein Buch und Walkie Talkies. (Ja, Sie haben richtig gezählt, zu dem Zeitpunkt waren 6 Kinder bei uns zu Hause. Und es war erstaunlich leise.)

18 Uhr deckte K3 den Tisch. Wie von Geisterhand geführt verabschiedeten sich die Freunde von K2 (was ist da nur los????) … Wir aßen. K2,3&4 spielten anschließend Monsterjäger und später Schlagzeug. Ich schrieb einen Großteil dieses Textes und nähte dann noch ein paar Nähte für K3s Geburtstagsshirt zusammen.

Es folgte das obligatorische Abendprogramm mit einer überraschenden Wendung: während des Sandmännchens klagte K3 über Bauchschmerzen. Er bekam eine Wärmflasche. Kurz darauf übergab er sich. Wir richteten das Krankenlager im Elternbett und mussten inzwischen schon 2x das Bett frisch beziehen. Der Mann übernahm die Krankenwache, ich räumte in der Küche herum und legte noch 4 Maschinen Wäsche (wir haben scheinbar nichts mehr in den Schränken…). Demnächst: Schlaf neben K4.

*seit vorgestern darf ich mir den „Mondschuh“ langsam abgewöhnen – da ich nicht so die geduldigste bin, lasse ich den Mondschuh komplett weg, lege dafür aber immer wieder Pausen ein.

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