Alltag · erleben · Frühling · organisieren · Schule

KW 16 & 17

Schon wieder zwei Corontäne-Wochen vorbei.

Wie beim letzten Mal bereits geschrieben: die Zeit verfliegt. Kein Tag ist wie der andere und doch sind alle gleich. K3&4 vermissen ihre Kita nicht. Es gab bisher keinen Tag an dem sie sagten, dass ihnen langweilig ist. Neulich habe ich angedeutet, dass wir auch irgendwann wieder „in echt“ arbeiten müssen und sie in die Kita dürfen. Sie waren not amused. Die Kita wurde in den letzten zwei Jahren umgebaut und war in meine Schule ausgelagert. Vor Ostern und letzte Woche haben die Erzieherinnen den Umzug, der für 19./20. März geplant war, umgesetzt. Das Außengelände wird immer noch gestaltet. Wir können es vom Giraffensaal aus sehen…

Arbeit. Ich habe diese Woche versucht, gegen 5 / 5:30 aufzustehen und wenigstens etwas weg zu arbeiten. Das hat an manchen Tagen gut funktioniert, an anderen nicht so (weil K4 dann gern aufwacht und von mir zurück in den Schlaf gekuschelt werden wollte) oder ich einfach zu müde war, weil ich nachts auch aufstehen musste, wenn K3&4 schlecht geträumt haben. Außerdem habe ich am Samstagvormittag in der Schule gearbeitet. Was für ein Luxus! 4h am Stück! Ungestört und konzentriert arbeiten! Mal sehen, wie wir uns nächste Woche organisieren. Da ich nur Nebenfächer unterrichte, steht es noch nicht an, dass ich übernächste Woche zum Präsenzunterricht muss.

Gelesen. Zur Zeit lese ich die Biographie von Andrea Wulff über Alexander von Humboldt. Ich bekam es zum 40. Geburtstag geschenkt von einer alten Schulfreundin. Wir haben gemeinsam an einem Humboldt-Gymnasium Abitur gemacht. Ich bin nun im letzten Drittel und immer noch sehr begeistert. Alexander hat schon so zeitig – vor 200 Jahren – erkannt, wie wichtig der Schutz der Umwelt ist und das Konzept der Nachhaltigkeit beschrieben. Nebenbei bin ich mit ihm durch Südamerika, nach Jena und Weimar (natürlich zu Goethe), nach Berlin, London und Paris und nach Rußland gereist. Es war ein wahres Lesevergnügen!

Geschrieben. Viele Briefe auf vor vielen Jahren von Hand geschöpftes Papier geschrieben und auch schon verschickt. Was für eine Freude, wenn man dann Antworten bekommt 🙂 Bestärkt hat mich ebenfalls Alexander von Humboldt. Als er über 80 Jahre alt war, bekam er jährlich etwa 3500 Briefe. Was für ein unglaubliches Netzwerk an Wissen, Inspiration und Austausch! Sogleich habe ich mit K3&4 eine Wanne voll Papierschnipseln produziert und die Ausbeute des Schredders dazu gekippt um in den nächsten Tagen wieder einmal Papier zu schöpfen.

Outdoor-Office. Der Mann hat heute das Wlan verstärkt für die Sitzecke draußen, sodass ich unter Ahorn und dem blühenden und summenden Weißdorn arbeiten kann – so lange der Akku reicht 😉

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