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Was machst du eigentlich den ganzen Tag? #wmdedgt März 2021

Vielleicht würdest du mich gern manchmal fragen „was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ Heute beantworte ich diese Frage. Und nicht nur ich. Schon wieder ein Freitag. Wie vor vier Wochen. Ich habe frei, der Mann arbeitet am Vormittag.

Der Tag in Zahlen:

  • Telefonate heute: 2 (eins davon: K4 sagte, er wolle seine Schwester anrufen. Sie saß am Schreibtisch eine Etage über uns.)
  • Mails geschrieben: 18
  • Mails erhalten (ohne Spam): heute habe ich nicht gezählt. Ich schätze, es waren auch wieder zwischen 100 und 200.
  • Nachrichten in diversen Messengern geschrieben: 24
  • Schritte heute: 9597
  • Etagen nach oben gestiegen: 76
  • gelaufene km: 7,0
  • Yoga-Einheiten: 0 😦
  • Spaziergänge: 1

Kurz vor 7 Uhr erwachte K3 und hört seine Lego-City-Geschichte weiter, bei der er gestern eingeschlafen ist – sehr laut. K4 erwachte und wollte den Rolladen geöffnet haben. Er setzte sich aufs Fensterbrett und schaute raus: Schneeregen. Dann stieg er von dort aus ins Hochbett von K3 und hörte mit. Kurz vor 8 Uhr lag ich immer noch im Bett, K4 kam an und wir kuschelten noch ein wenig. 8 Uhr begann ich meine erste Weck-Runde bei K2. Der Mann saß schon am Schreibtisch. K3 machte sich ein imposantes Frühstück, K4 entschied sich, zu baden. Was man halt so macht…. Nach dem Frühstück gesellte sich K3 hinzu. Zwischenzeitlich stand K1 auf und machte sich Frühstück. K2 schaffte es immerhin auch bis 9 Uhr an den Schreibtisch. 9:30 stand die erste Videokonferenz an und Aufgaben stehen auch noch auf der Liste: WBS, Mathe, Englisch. Kurz vor halb 10 ging K1 in die Schule. Ich las die Tageszeitung von gestern, trank Kaffee und frühstückte mit K4.

Der Vormittag verschlumperte sich so. Mir fehlte jegliche Motivation, irgendwas zu reißen, draußen schnee-regnete es zeitweise, ich war müde. K4 beobachtete vom Fenster aus ein Nachbars-Huhn, dass auf der Straße vor unserem Haus lang stolzierte. Er kommentierte jedes Auto, dass dem Huhn auswich. Besser als Kino 😉 K3&4 bauten Lego, hörten Lego-City-Geschichten auf Spotify und stritten sich. Zwischenzeitlich kam immer wieder mal K2 vorbei, baute mit, stritt oder hörte mit. Seine Motivation war auch nicht so groß heute. Ich schrieb ein paar Mails schaltete ein paar neue ZUM-Apps-User frei, schaute immer mal im Kinderzimmer vorbei und bewunderte die gebauten Sachen.

Gegen 11 Uhr kam die Motivation klopfen: ich nähte 14 Stoffstreifen zusammen und schnitt die Rückseite für eine Art Patchwork-Spannbettlaken zu. Demnächst mehr dazu. Außerdem kochte ich Mittagessen: Lauch-Creme-Suppe mit einem Topping aus gerösteten Mandeln, Sesam, dazu Honig, Petersilie und Sojasoße (aus der köstlich vegetarisch 6/17). Sehr lecker. 5 von 6 Mitesser. K3 aß ein Müsli. Nach dem Mittagessen übernahm der Mann das Zepter und ich legte mich für einen PowerNap hin. Anschließend machten K1 und ich unseren (fast) täglichen Mittagsspaziergang. 3,29km, 35 Min. Als wir zurück kamen, hatte K2 gerade Schlagzeugunterricht online. Ich kochte Kaffee und wir freuten uns über den Kuchen, den uns Ingrid, die normalerweise freitags auf dem Markt mit ihrem Kuchenstand steht, vorbei gebracht hatte, weil sie heute wegen eines dingenden Termins nicht auf dem Markt sein kann. K1 ist ein großer Ingrid-Kuchen-Fan! Wir waren heute alle wieder sehr begeistert.

Gegen 16 Uhr ging der Mann zum Markt, K2 ging Blättle austragen, K1, 3, 4 und ich blieben zu Hause und schlumperten weiter rum, so wie am Vormittag. Ich habe es heute nicht geschafft, K3&4 zum Lüften vor die Tür zu bewegen. Meine fehlende Motivation war in dieser Hinsicht leider ansteckend. Ich nähte das Patchwork-Spannbettlaken-Dings zusammen und fotografierte es. Zack, war es schon nach 18 Uhr. Ich rief K2 an, wo er denn bleibt. Er sagte: ich sitze in meinem Zimmer. hm.

Abendessen, rumkaspern* mit allen Kindern, kuscheln, Aufräumrunde, Mails beantworten, ein wenig lesen, etc. Bett. (und weil K2 heute nicht mit Mathe fertig geworden ist, kommt er morgen mit mir in die Schule. Das war eigentlich als Abschreckung von mir eingeführt – „wenn du deine Aufgaben in der Arbeitswoche nicht schaffst, musst du am Samstagvormittag mit mir in die Schule kommen und dort arbeiten, wenn ich auch dort arbeite“. Naja. Er findet es gar nicht sooo schlimm… es ist still, er kann auf dem Weg ausgiebig mit mir reden – und wenn er fertig ist, geht er nach Hause und der Tag ist noch jung. (wir gehen 7:45 los).

*oben schon erwähnt: K4 sagte plötzlich „ich will auch mal meine Schwester anrufen!“ Ok, gesagt, getan. Videoanruf eine Etage höher. K1&4 plauderten. Dann kam K1 runter und wir legten auf. Dann spielten sie Telefonieren. K1 ist übrigens alt, K3 jung. (K1 formt die Hand zu einem Hörer: Daumen und kleiner Finger abgestreckt, K3 legt die Hand flach ans Ohr.)

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